Wie du schwere Flugangst besiegst - selbst, wenn du denkst, dass deine Angst besonders stark und kompliziert ist

Flugangst überwinden

Wie mühelos das Fliegen sein kann.

Du leidest unter Flugangst, eine Angst mit vielen Gesichtern. Es gibt da draußen so viele „hilfreiche“ Tipps, Statistiken und Ratgeber, die bei Anspannung, Angst und Panik helfen sollen. Und trotzdem leiden in Deutschland Millionen Menschen unter schrecklicher Angst vor dem Fliegen. So wie du. Und ich es einst tat.

„Viele Ratgeber gegen Flugangst bieten nur oberflächige Informationen und helfen maximal bei wenig Aviophobie.“

– Timo von keineFlugangst.de

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Extreme Flugangst besiegen


Kennst du vielleicht auch das Gefühl, bei denen du die Aufregung genossen hast? Vielleicht warst du frisch verliebt oder in der Achterbahn. Die Angst ist etwas Natürliches. Wenn du gegen die Ängste mit aller Anstrengung ankämpfst, verlierst du den Kampf gegen den übermächtigen Gegner. Wenn du aber mit zielgerichteten Methoden die Angstmuster auflöst, wird aus der Flugangst nur noch ein leichtes Kribbeln. Jede einzelne Reise wird sich in Zukunft positiv aufregend anfühlen. Und jede Reise wird dein Leben bereichern.

Inhaltsverzeichnis

Meine Flugangst ist besonders schwer, ich werde es niemals schaffen, sie zu überwinden! Was soll ich tun?

„Ich habe alles probiert. Bücher gelesen oder Hypnose ausprobiert. Ich habe sogar eine Therapie angefangen. Mein Doktor empfahl mir Medikamente und sagte, sie helfen gegen Angst - taten sie bei mir aber nicht.“

Daraus resultiert bei vielen der falsche Glaubenssatz, dass die Flugangst bei einem selbst besonders schwer ist und man es niemals schaffen wird, diese zu überwinden.

Zweifel sind ein wesentlicher Bestandteil der Flugangst. Wenn du bisher erfolglos versucht hast, mit ihr umzugehen, hast du nicht versagt. Es gibt biochemische Erklärungen dafür, warum du die Angst empfindest. Die vielen „flachen“ Informationen im Internet zum Thema Flugangst tun dann ihr übriges. Du fühlst dich hilflos, bist überfordert und die ganze Situation ist deprimierend. Deine Angst vor dem Fliegen ist nicht einfach irgendein kleines Problemchen, sondern es nimmt dir deine Lebensfreiheit.

Ich wiederhole es nochmal, denn es ist dein kostbarstes Gut im Leben: Deine Flugangst raubt dir deine Freiheit, dein Lebensglück und wertvollste Momente, die du mit dem/ der PartnerIn, Familie oder Freunden erlebst.

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Arbeitest du viel? Oder bist du durch den ganzen Alltagsstress manchmal einfach nur genervt und sehnst dich nach einem Tapetenwechsel? Einfach mal die Sachen packen und den Lebensträumen folgen, ja das wär’s. Dank der modernen, zivilen Luftfahrt sind traumhafte Karibikinseln, pulsierende Weltmetropolen oder der Kurztrip zur Wellnessauszeit für jeden Realität geworden.

Wäre da nur diese Flugangst nicht, die alles unberechenbar macht und all‘ unsere Liebe zu neuen Abenteuern in weite Ferne rücken lässt.

Deine Flugangst lässt sich überwinden

Ein großer Irrtum, dem auch du wahrscheinlich aufliegst: Du denkst, deine Situation ist besonders verzwickt und die Angst sei bei dir besonders groß. Das geht fast allen der Teilnehmer so. Die meisten Fälle sind aber ähnlich, einige wenige speziell. Aber viele meiner Teilnehmer fliegen heute wieder. Es ist vollkommen normal, dass sich die Flugangst am Beginn der Behandlung gigantisch anfühlt. Und dann ist sie irgendwann nur noch ein kleiner Zwerg.

Wir sind zurück aus New York in Wien. Für mich war es ein total schöner und angenehmer Flug, sogar mein Mann hat mich auf diesen Flug für „geheilt“ erklärt. Ich habe mich diesmal nicht auf jedes Fluggeräusch konzentriert oder mich an meine Armlehne gekrallt. Ich konnte ganz normal sprechen, einen Film mit meinem Mann schauen und aus dem Fenster gucken.

Der Flug war ruhig, ich beobachtete manchmal die Crew bei der Arbeit - es schien alles Routine zu sein. Der Kurs ist auf jeden Fall sein Geld wert und hat mich endlich wieder zum Fliegen gebracht!!

Wie besiege und überwinde ich extreme Flugangst?

Die Flugangst kommt häufig in Verbindung mit anderen Ängsten vor Höhen, Platzangst, fehlendes Vertrauen in die Technik oder schlechte Erfahrungen wie erlebte Turbulenzen auf einem früheren Flug. Das sind mächtige Gegner, nicht wahr?

Gefühlt stehst du also vor dem Mount Everest. Deshalb habe ich auch die Schnauze voll von flachen Inhalten, wie die kurzen Checklisten mit Titeln wie „10 Tipps gegen Flugangst“. Es ist wirklich schwer, niveauvolle Hilfe zu finden. Auch Flugangst Statistiken helfen nicht weiter. Die Zahlen geben uns zwar Recht und beweisen, dass Fliegen extrem sicher sei, diese Bestätigung reicht einem Menschen mit starker Flugangst aber nicht aus.

Auch die Behandlung mit Medikamenten oder sogar eine Flugangst Therapie beim Psychologen hat mich nicht überzeugt. Letzteres kann funktionieren, ich weiß aber von vielen Fällen, bei denen es nichts gebracht hat. Die ideale Lösung ist, selbst der Architekt seiner Gefühle zu werden und die Angst im Gehirn automatisch vom Unterbewusstsein regulieren zu lassen.

Puh, der Architekt seiner eigenen Gefühle werden. Das hörst du gerade zum ersten Mal. Warum das wichtig ist: Schaue dir folgende Grafik an: Es wird schnell deutlich, dass wir auf der Ebene des Bewusstseins nur an den oberen 10% kratzen. Wir wissen also jetzt: Das Flugzeug ist ein sehr sicheres Transportmittel. Daraus ziehen wir lediglich den Entschluss, dass wir die Angst in den Griff kriegen müssen. Es lohnt sich.

Bewusstsein und Unterbewusstsein

Warum leide ich unter Flugangst? Warum ist das Fliegen so schwer für mich?

Jeder der schon mal mit Ängsten geflogen ist, wird dieses Gefühl kennen: Als du wieder festen Boden unter den Füßen gehabt hast, warst du erleichtert. Zu Fuß haben wir nämlich die Kontrolle. Wir können wegrennen, wenn wir Angst haben. Wir treffen außerdem unsere eigenen Entscheidungen und haben somit unser Schicksal selbst in der Hand. Und der Mensch liebt es mobil und flexibel zu sein.

Wie sieht die Situation im Flugzeug aus? Dort sind wir noch deutlich mobiler. Statt mit 8km/h, bewegen wir uns mit 800km/h fort - ein Wahnsinns Unterschied. Doch wir sind nicht mehr flexibel und müssen die Steuerung aus der Hand geben, das mögen die meisten nicht. Wir haben das Gefühl, nicht entkommen zu können, wenn etwas schiefgeht.

Wenn wir im Auto sitzen und auf einer Straße fahren, haben wir das Gefühl, jederzeit anhalten zu können und uns von Gefahren wegbewegen zu können. Das geht im Flugzeug nicht. Wir sind in der Luft und wahrscheinlich findest du es sowieso komisch, dass die Flugzeuge so hoch über der Erde fliegen können. Und sollte etwas schiefgehen, dann wird die Maschine wie ein Stein vom Himmel fallen, oder etwa nicht?

Das Fliegen löst in dir biochemische Prozesse aus, auf die sich unser Unterbewusstsein noch nicht eingestellt hat. Unsere Evolution hat sich über die vergangenen zehntausende Jahre entwickelt. Die Luftfahrt, ist mit seinen 70 Jahren noch neu und findet noch keine Berücksichtigung in unserer Evolution. Deshalb empfinden viele Menschen Ängste vor dem Fliegen als Transportmöglichkeit.

Das passiert mit unserem Körper, wenn wir Panikattacken im Flugzeug bekommen

Flugangst, Platzangst oder Höhenangst. All diese Gefühle werden durch die Stresshormone Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin ausgelöst. Diese Hormone werden ausgeschüttet, wenn uns etwas unbekannt oder nicht geheuer ist. Unser Gehirn reagiert und sendet uns das Signal: „Hier stimmt etwas nicht, besser du verschwindest von hier“. Ausgelöst durch Instinkte, die den Menschen damals erfolgreich beschützt haben.

Nun leben wir aber nicht mehr in der Steinzeit. Auch heute sind diese Schutzmechanismen überlebenswichtig. Das Problem ist: Die menschlichen Errungenschaften und unsere Gesellschaft entwickeln sich schneller als unsere Instinkte.

Es lässt sich aber verhindern, wenn ein Teil im Gehirn in der Lage ist, unser Handeln der Situation anzupassen, um die Situation realistisch Einzuschätzen. Die sogenannten „Exekutive Funktionen“ können die Flugangst als irrelevant einstufen und unseren Körper dazu bringen, keine weiteren Stresshormone auszuschütten.

Wenn du das schaffst, bist du Architekt deiner eigenen Gefühle. Im Alltag nimmt uns das EF System ständig die Last der Angst ab, andernfalls würden wir hinter jeder Ecke eine Gefahr sehen. Angenommen es gibt Menschen mit einem sehr schwach ausgeprägten Teil der Exekutive Funktionen. Diese Menschen fürchten sich sehr schnell, sobald etwas nicht Routine ist. Und eine Situation, die Ängste auslöst plus die Gedanken, dieser Situation nicht schnell genug entkommen zu können führt zu Panikattacken. Hier schließt sich der Kreis wieder. Das Flugzeug ist der ideale Nährboden für Panikattacken, wenn die EF zu schwach ausgeprägt sind.

Ab welchem Zeitpunkt tritt die Aviophobie auf? Das Unterbewusstsein mit uns gemeinsam den Flug.

Die Flugangst tritt auf, sobald wir uns auf der Buchungsseite befinden und das Ticket kaufen. Unser Unterbewusstsein stellt sich diesen Flug dann schon bildlich vor und die Angst kann schon auf der Buchungsmaske oder im Reisebüro so stark wie im Flugzeug werden. Wir empfinden dann eine dauerhafte Unruhe, ich bezeichne es als Flugstress.

Der Stress wird Tag für Tag mehr, je näher der Flug also kommt. Und plötzlich ist es soweit: Wir sollen heute Fliegen! Oh-oh, jetzt steigert sich die Unruhe zur Flugangst. Die Angst kann so stark werden, dass entweder gar nicht zum Flughafen fahren oder nicht in die Maschine einsteigen.

Aber selbst die Flugangst kann sich steigern: Wenn wir der Situation entkommen wollen, es aber nicht können, kann es zu einer Panikattacke kommen, die wir im Flugzeug unbedingt vermeiden wollen. Das ist einem selbst natürlich total peinlich und unangenehm, wenn die Menschen um uns herum das bemerken. Leider sind viele Passagiere dann nicht nur von sich selbst enttäuscht, sondern empfinden sogar Scham.

Die Aviophobie kann in jeder Lebenslage auftreten. Egal ob du noch nie geflogen bist, Gelegenheits- oder Vielflieger sind. Die Teilnehmer des Seminars haben meistens einen dieser Gründe angegeben:

  1. Die Flugangst tritt ohne Ursache oder erkennbaren Grund auf.
  2. Platzangst, Höhenangst und ähnliche Probleme führen zur Angst vor dem Fliegen.
  3. Es gab ein bestimmtes Ereignis: Turbulenzen, Notlandung oder Medienberichte über einen Absturz.
  4. Die Person ist noch nie geflogen und hat Angst vor dem ersten Flug.

Und wovor fürchten sich die Menschen genau?

Wenn die Angst vor dem Fliegen keine erkennbare Ursache hat

Die erste Gruppe kann sich die Flugangst nicht erklären. Obwohl sie schon des Öfteren ein Flugzeug betreten haben, tritt auf einmal eine Phobie vor dem Betreten einer Maschine auf. Meiner Erfahrung nach gibt es meistens einen oder mehrere verdeckte Auslöser: Depressionen, seelischer Stress, stark veränderte Lebensumstände, Nachrichten über Flugzeugabstürze / generell negative Berichterstattungen, usw. Sie fühlen sich unwohl und auf einmal müssen Sie sich zum Einsteigen überwinden und sehen die Flugreise nicht mehr als Tor zur Freiheit, sondern als gefährlich an.

Wie sicher ist eigentlich das Fliegen?

Schaue dir die Passagierzahlen der letzten Jahre an. Ich habe mir aus den Luftverkehrsberichten die Passagiere und Unfälle gesucht und zusammengezählt. Das Risiko auszurechnen lohnt sich kaum, denn es ist wahrscheinlicher, vom Blitz getroffen zu werden oder im Lotto mit 6 Richtigen zu gewinnen. Im Jahre 2018 sind rund 4.400.000.000 Milliarden (!) Menschen geflogen.

Jahr Tote
2013 265
2014 972
2015 471
2016 159
2017 47
2018 510
2019 157

Weitere Details zur Flugsicherheit und Airlines im Details

Jetzt stelle dir folgendes vor: Wie ist das Verhältnis der Berichterstattung über Flugzeugunfälle im Gegensatz zu Flügen, die sicher ihr Ziel erreicht haben? Jeden Tag starten tausende Flugzeuge, monatlich sogar Millionen. Pro Jahr gibt es mehr als 40 Millionen Flüge. Wenn wir das Risiko nun ausrechnen, werden wir rein statistisch sehen, dass unsere Luftfahrt extrem sicher ist.