Flugangst wegen Turbulenzen? Hilfe vom Piloten und einem Ex-Flugängstlichen

„Warten Sie einfach ab, bis die Turbulenzen vorbei sind!“ Das sagte mir mal ein Pilot, als ich meine Flugangst behandelt habe. Ich recherchierte weiter, um herauszufinden, wie gefährlich Turbulenzen für ein Flugzeug sind.

Flugangst vor Turbulenzen

Wie sicher sind Flugzeuge bei Turbulenzen?

Auch wenn Fakten und Statistiken gegen schwere Flugangst nur selten helfen, sollten Sie sich unbedingt ansehen, was meine Recherchen ergeben haben. Turbulenzen haben noch nie ein modernes Flugzeug zum Absturz gebracht. Ich habe mir dazu die Flugzeugabstürze der letzten 40 Jahre angesehen. Die Statistiken sind also schon mal auf unserer Seite. Es gibt also keinen Grund, wegen Turbulenzen nicht zu fliegen. Rational betrachtet besteht hier einfach kein Risiko. Es macht also Sinn, wenn Sie Ihre Ängste und die Panik vor den Luftlöchern bekämpfen. Aber allein dieses Wissen reicht den meisten nicht aus. Gegen Ängste in der Luft gibt es gute Methoden.

Dieser Beitrag behandelt nur das Thema Turbulenzen. Als Lesetipp gebe ich Ihnen diese Beiträge mit:

Wie ich vom Passagier mit großer Angst vor Turbulenzen zum entspannten Vielflieger wurde

Ich selbst hatte damals auch riesige Angst, während ich Turbulenzen durchflog und hoffte immer, dass keine beim Fliegen auftreten würden. Ich nahm sie als unnormal, brutal und gefährlich war. Einmal ist ein Freund von mir mitgeflogen und sagte leicht ironisch, aber ängstlich, die „Flügel seien schon fast auf dem Boden aufgepeitscht“. Ich sagte mir nach solchen Situationen immer, dass ich so schnell nicht wieder fliegen werde und nur noch wirklich wichtige Reisen unternehme. Dabei waren es nur leichte Turbulenzen und heute weiß ich, dass null Risiko bestand.

Diese 3 Schritte müssen Sie machen, um die Angst in der Luft aufzulösen

1. Unerträgliche Angst

Bevor ich mich zum Thema „Luftloch“ weiterbildete, hatte ich bei jeder Art von Turbulenzen große Angst. Angst, dass das Flugzeug auseinanderbricht oder der Pilot die Kontrolle verliert und die Turbulenzen zu stark und zu lange anhalten würden. In dieser Phase ist es wichtig, seine Gedanken zuzulassen. Auch wenn wir in der Luft sind, sollten wir die ängstlichen Gedanken einfach mal versuchen zu akzeptieren und sie wegdrücken. Wie viel Macht hat Ihre Angst vor Turbulenzen wirklich, wenn Sie diese einfach zulassen und passieren lassen?

2. Zeit der technischen Aufklärung

Ich beschäftige mich intensiv mit der Thematik und verstand, wie ein Flugzeug funktioniert und wie ungefährlich die Turbulenzen sind. Was ich tat, ist das genaue Gegenteil, was alle Menschen mit Flugangst taten. Ich schaute mir dutzende Flugzeugabstürze der letzten 40 Jahre an. Ich wollte wissen, wie sicher Flugzeuge bei Turbulenzen wirklich sind.

Sich den ganzen Tag mit Flugzeugabstürzen zu beschäftigen klingt verrückt, es war aber ein wichtiger Schritt zu meiner Flugangstfreiheit. Normalerweise versuchen wir Menschen, den Dingen auszuweichen, die in uns Angst und Schmerz auslösen. Ich habe gezielt diesen „Schmerz“ gesucht, um Licht in diese dunklen Bereiche meiner Angst zu bringen.

Sie müssen nun nicht den gleichen Weg wie ich einschlagen und sich die Flugkatastrophen ansehen. Ausschlaggebend für mich war, dass ich eine Menge über die Technik in der Luftfahrt gelernt habe. Hier möchte ich ganz besonders auf mein Online-Seminar gegen Flugangst hinweisen, bei der Sie die Abkürzung nehmen können und einfach mein Wissen kopieren.

3. Methoden erlernen, die Ihre Stresshormone an Bord automatisch regulieren

Nachdem Sie die Technik und das Flugzeug verstanden haben, müssen Sie nun sich selbst "verstehen". Das Gefühl der Angst und Panik wird durch Stresshormone ausgelöst. Ihr eigener innerer Autopilot kann diese jedoch vollautomatisch regulieren. Das klingt ungewöhnlich. Wenn Sie aber den Grund kennen, warum Ihr Körper so reagiert, können Sie diese Prozesse unterbrechen. In Zukunft werden Sie so auch starke Turbulenzen aushalten, ohne ins Schwitzen zu kommen.

Was sind Turbulenzen? Hat die Luft Löcher?

Nun möchte ich mit einem Vorurteil aufräumen: Es gibt keine Luftlöcher. In der Luft gibt es keinerlei Löcher, in die wir fallen können. Haben Sie schon mal beim Spazieren gehen oder Joggen plötzlich keine Luft mehr bekommen? Vermutlich nicht, denn solch ein Vakuum gibt es in der freien Wildbahn nicht. Überall wo wir uns befinden, ist auch Luft um uns herum.

Aber woher stammen dann diese unangenehmen Auf- und Abbewegungen im Flugzeug, die das furchtbare Gefühl in uns auslösen, dass das Gewackele nicht normal ist? Sie entstehen durch unterschiedliche Strömungen und Strömungsrichtungen. Vergessen Sie also besser den Begriff „Luftloch“, verwenden Sie stattdessen Turbulenzen. Sie werden durch unterschiedliche Luftströmungen ausgelöst. Das Flugzeug fällt also in kein Loch, auch wenn es sich tatsächlich in der Kabine so anfühlt. Andere beschreiben es wie eine Achterbahnfahrt. Es umströmt immer Luft die Tragflächen, andernfalls würden physikalische Gesetze gebrochen werden. Wenn wir im Flugzeug eine Luftverwirbelung durchfliegen, dann merken wir diese Bewegungen, in dem wir in den Sitz gedrückt oder gehoben werden. Es ist ähnlich, wie bei einer Bodenwelle auf der Fahrbahn. Wir merken sie deutlich und könnten es für ein Luftloch halten, in Wirklichkeit "fährt" unser Flugzeug jederzeit auf dem harten Asphalt weiter. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 900 km/h ist auch die Luft so hart wie der Asphalt unserer Straßen. Egal wie stark die Turbulenzen auch sein mögen, wir haben immer eine „Fahrbahn“ unter uns, nämlich die harte Luft.

Wann wird es gefährlich?

Die einzige Situation, wann Turbulenzen gefährlich werden: Wenn wir nicht angeschnallt im Flugzeug sind. Die Luftströmungen lassen sich nicht immer genau vorhersagen, deshalb sind Piloten im Cockpit immer angeschnallt. Damit Sie nicht plötzlich aus Ihrem Sitz gehoben werden, bleiben Sie auch bei ausgeschalten Anschnallzeichen stets im Flieger gesichert.

Weitere Tipps und Kommentare

  • Je größer ein Flugzeug, desto weniger wackelt es. Im Airbus A380 werden Turbulenzen weniger stark sein, als in einem A320.
  • Nachts fliegen ist nicht gefährlicher und hat auch auf die Turbulenzen keinen Einfluss.
  • Die Passagiere, die in der Nähe der Tragflächen sitzen, werden weniger „durchgewackelt“.
  • Jeder Pilot versucht Gewitter und schwere Unwetter durchs Umfliegen zu vermeiden. Dies zu erleben ist also sehr selten.

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